100 Tage im Amt

Ein Interview mit unserem Bürgermeister Michael Burger (MB)

Michael, Du wurdest mit 59,3 % zum Bürgermeister gewählt.
Wie geht es dir nach 100 Tagen im Amt?

MB: Ich bin gut im Amt angekommen, mir geht es gut und die Arbeit macht mir viel
Spaß. Die Einarbeitung dauert aber mit Sicherheit noch ein gutes halbes Jahr.
Ich habe schon einen guten Überblick und weiß, was im Rathaus passiert. Man
lernt viele interessante Leute kennen. Aktuell bin ich in der Sammelphase, um
zu sehen, was ich dann im Herbst umsetzen kann.


Welche Maßnahmen konntest du bisher umsetzen bzw. anstoßen?

MB: Wir haben einen Eisautomaten mit hochwertigem Eis in Dipbach aufgestellt. In Opferbaum suchen wir noch nach einer geeigneten Stelle, an die der Automat
hingestellt werden kann.
Ich habe eine digitale Infostele bestellt, die vor dem Rathaus aufgestellt
werden soll. Dort können sich die Bürger über viele Dinge im Ort informieren.
Außerdem habe ich angestoßen, dass alle Straßenlaternen komplett auf LED
umgerüstet werden.
Wir machen uns aktuell Gedanken um Kühlung und Hitzeschutz in den Kinder-
gärten, Schulen und öffentlichen Gebäuden.
Wir schauen, welche Möglichkeiten es zur Renaturierung der Bäche gibt.
Grünflächen möchten wir naturnah bewirtschaften und Photovoltaik auf den
gemeindeeigenen Gebäuden ist angedacht.

Wo siehst du die größten Herausforderungen für Bergtheim, Dipach und Opferbaum?


MB: Das größte Problem ist ein ausgeglichener Haushalt. Wenn der Bezirk seine
Umlage erhöhen muss, dass geht das automatisch über den Landkreis an uns
zurück. Wir müssen Sachen suchen, wo wir mit kleinen Dingen über eine
längere Zeit eine Verbesserung herstellen können.
Die Baumaßnahme Kläranlage in Opferbaum läuft bereits.
Das Schulgebäude in Erbshausen wird nach neuesten Maßstäben generalsaniert.
Das Anrecht auf Ganztagsbetreuung startet mit dem neuen Schuljahr von der
ersten Klasse an. Den offenen Ganztag (OGS) haben wir schon seit zwei Jahren,
der Träger ist die Arbeiterwohlfahrt. Dafür brauchen wir natürlich genügend
Räumlichkeiten.
Ebenso müssen wir eine Ferienbetreuung, beginnend mit der ersten Klasse,
organisieren.
Die Wasserleitungen in der unteren Hauptstraße müssen saniert werden, da wir
dort immer wieder Wasserrohrbrüche haben.
Die Grundstückseigentümer sind laut Satzung verpflichtet, sich selbst um eine
Rückstausicherung zu kümmern. Dazu wollen wir noch genauer informieren.

Wir unterscheidet sich die reale Amtsführung von deinen Erwartungen vor der Wahl?

MB: Eine ganz klare Erwartung hatte ich nicht, da ich nicht hundertprozentig wusste, was auf mich zukommt. Es ist ein extrem umfangreiches Amt. In der Anfangszeit lernt man sehr viel Neues kennen und hat viele Termine. Ab Spätherbst, denke ich, kann man mal sehen, wie die Normalität so läuft. Ich habe eine gute Verwaltung und weiß, dass viele Sachen sehr gut laufen.

Welcher bewegende Moment ab der Amtseinführung ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

MB: Das war die Beerdigung von Heinz Wittstadt. Es war für mich sehr emotional,
vor allem, da ich ihn schon länger kannte und wusste, was er alles für die Ge-
meinde getan hat.

Wie hat sich dein Familienleben verändert?

MB: Natürlich ist das Bürgermeisteramt sehr zeitaufwändig. Sowohl tagsüber als
auch an den Abenden gibt es viele Termine, die wahrgenommen werden müssen.
Die Wochenenden sind noch recht human. Das Familienleben muss man halt
organisieren, aber natürlich muss die Familie mein Amt mittragen.

Was wünschst du dir von den Vereinen und der Bevölkerung?

MB: Die Vereine machen einen tollen Job, aber ich würde mir vielleicht etwas mehr Kooperation wünschen. Wir wollen einen Ehrenamtskoordinator finden. Am
Landratsamt gibt es eine Servicestelle Ehrenamt, eine Vertretung von dort
kommt zu einer der nächsten Sitzungen und stellt das Konzept vor.
Von den Bürgern und Bürgerinnen würde ich mir manchmal ein bisschen mehr
Verständnis wünschen für das, was die Gemeinde macht. Konstruktive Kritik
ist gerne gesehen, ebenso die Bereitschaft kleine Aufgaben zu übernehmen.
Gemeinsam können wir einfach mehr bewegen.
Die Öffentlichkeitsarbeit ist auf alle Fälle noch ausbaufähig.

Woher kommt der Antrieb, sich für Grüne Politik einzusetzen?

MB: Ich glaube, man muss sich nicht auf das grüne Thema allein beziehen. Wenn
man sieht, was draußen alles abläuft, Starkregenereignisse, Hitzewelle, das
sind keine urgrünen Themen, sondern Themen, die alle Politiker angehen soll-
ten. Vielleicht habe ich ein etwas anderes Augenmerk auf die Natur und das ist
mir auch wichtig, aber am wichtigsten ist das soziale Miteinander und eine
gewisse Gerechtigkeit. Wir haben jetzt eine Behindertenbeauftragte, das lag
mir sehr am Herzen.
Für mich ist die grüne Politik mit Transparenz und Offenheit verbunden. Das
ist nicht unbedingt grün. Aber das erwarte ich von der Politik und das trifft
sich bei den Grünen wunderbar. Und so will ich auch unterwegs sein.

Das Interview wurde am 06.08.2026 von der Bürgerinitiative Bergtheim aktiv geführt. Es fragten Inge Krömmüller und Inge Müller.

„Streuobst für alle“ 2026

zum 4. Mal

für alle Hausbesitzer und Gartenfreunde

Nachdem die Aktion „Streuobst für alle“ in den letzten Jahren so großen Anklang gefunden hat, bisher wurden im Bereich Bergtheim, Dipbach, Opferbaum Streuobstbäume gepflanzt, gibt es auch in diesem Jahr für alle interessierten Gartenbesitzer die Möglichkeit, einen Streuobstbaum gefördert zu bekommen.

Allgemeine Informationen:

 In den letzten Jahrzehnten sind die Streuobstbestände in Bayern leider stark zurückgegangen. Mit der Aktion „Streuobst für alle“ möchte die Bayerische Staatsregierung diese Entwicklung stoppen und bis zum Jahr 2035 die Pflanzung von einer Million neuer Streuobstbäume, pro Baum bis zu 45 €, fördern.

Der Umweltbeirat Bergtheim unterstützt gemeinsam mit Bergtheim-aktiv, die Bürgerinitiative e.V. dieses Projekt.

Was ist Streuobst?

Streuobst sind hochstämmige Obstbäume, die – im Gegensatz zu Obstplantagen – verstreut und in größeren Abständen in Gärten, an Ortsrändern, entlang von Wegen und Feldern oder auf einer Wiese in der Landschaft stehen. Die häufigsten Streuobstarten sind Apfel, Birne, Pflaume, Quitte. Aber auch Walnuss. Wildobstsorten, Speierling und Eberesche zählen zum Streuobst.

Streuobstbäume in Gärten und auf Wiesen prägen die Landschaft, erhalten Obstsorten und Artenvielfalt. Der landschaftsprägende Wert von Streuobstwiesen in Deutschland aber auch in Österreich und Slowenien wurde von der UNESCO als Immaterielles Kulturgut anerkannt.

Was ist förderfähig und kann gepflanzt werden?

  • Kernobst (Apfel und Birne)
  • Steinobst (Pflaume und Kirsche)
  • Walnuss und Quitte (Zuzahlung erforderlich)

Was nicht gefördert wird

  • Bäume für Erwerbslagen (z.B. bei einer Pflanzdichte von über 100 Obstbäumen je Hektar)
  • Streuobstbäume, die aufgrund von Auflagen (z.B. im Zuge von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) gepflanzt werden müssen.

Möchten Sie gerne einen hochstämmigen Obstbaum im Herbst 2026 in Ihrem Garten pflanzen und diesen finanziert bekommen dann sehen Sie sich die Sortenliste an.

  • Wählen Sie sich einen „Wunschbaum aus der Liste aus.
  • Schreiben Sie eine verbindliche E-Mail bis 30.09.2026 an folgende Adresse:
    kroemmueller@bergtheim-aktiv.de
    Wichtig sind:
    Name, Adresse, Telefonnummer und Art des gewünschten Baumes.

Die Bäume werden bei einer Baumschule bestellt und von uns dort abgeholt. Mitte Oktober erhalten alle die, die einen Baum bestellt haben, eine Nachricht, wann der Baum zur Abholung bereitsteht. Gepflanzt wird in Eigenregie.

Inge Krömmüller, Bergtheim-aktiv, die Bürgerinitiative e.V.

Fotos der bisherigen Pflanzungen finden Sie hier.

Wer soll Bergtheim, Dipbach und Opferbaum in die Zukunft führen?  

Bürgermeisterkandidatenrunde in Bergtheim

        am Di., 13. Januar 2026, um 19.30 Uhr                    

Im Bürgerforum in der Mehrzweckhalle

(Oberpleichfelder Str. 10)

Die drei Bewerber:innen für das Bürgermeisteramt in Bergtheim

-Michael Burger, Fabian Füller, Angelika Königer-

stellen sich den Fragen der Bürger. Wer hat welche Ziele und Vorstellungen, wohin sich die Gemeinde entwickeln soll? Was sind die wichtigsten Herausforderungen? Nutzen Sie die Gelegenheit, die Kandidaten kennenzulernen und Ihnen Fragen zu stellen!

Moderation: Kristina Deininger (Radio Charivari)

Veranstalter: Bergtheim-aktiv, die Bürgerinitiative e.V.                                       

Aktion „Streuobst für alle“ 2025

Wichtig für alle Hausbesitzer und Gartenfreunde!

Nachdem die Aktion in den vergangenen beiden Jahren so großen Anklang gefunden hat, es wurden bereits 184 Streuobstbäume im Gemeindebereich Bergtheim, Dipbach, Opferbaum gepflanzt, gibt es auch in diesem Jahr die Möglichkeit, an der Aktion teilzunehmen.

Allgemeine Informationen:

 „Streuobst für alle“ ist ein Projekt vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege.

Der Umweltbeirat Bergtheim unterstützt das Projekt. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Verein Bergtheim- aktiv, die Bürgerinitiative e.V.. An der Aktion können sich Haus- und Gartenbesitzer in Bergtheim, Dipbach und Opferbaum beteiligen.

In den letzten Jahrzehnten sind die Streuobstbestände in Bayern leider stark zurückgegangen. Mit der Aktion „Streuobst für alle!“ möchte die Bayerische Staatsregierung diese Entwicklung stoppen und bis zum Jahr 2035 die Pflanzung von einer Million neuer Streuobstbäume fördern.

Was ist Streuobst

Streuobst sind hochstämmige Obstbäume, die – im Gegensatz zu Obstplantagen – verstreut und in größeren Abständen in Gärten, an Ortsrändern, entlang von Wegen und Feldern oder auf einer Wiese in der Landschaft stehen. Die häufigsten Streuobstarten sind Apfel, Birne, Pflaume, Quitte und Walnuss. Wildobstsorten, Speierling und Eberesche zählen zwar auch zum Streuobst. Die Bäume übersteigen jedoch im Kauf den Förderhöchstbetrag von 45,- €. Eine Zuzahlung wäre daher erforderlich.

Das kann gepflanzt wer

  • Kernobst (Apfel und Birne)
  • Steinobst (Pflaume und Kirsche)
  • Walnuss
  • Quitte

Was nicht gefördert wird

  • Bäume für Erwerbslagen (z.B. bei einer Pflanzdichte von über 100 Obstbäumen je Hektar)
  • Streuobstbäume, die aufgrund von Auflagen (z.B. im Zuge von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) gepflanzt werden müssen.

Möchten Sie gerne einen hochstämmigen Obstbaum im Herbst 2025 in Ihrem Garten pflanzen und diesen finanziert bekommen dann sehen Sie sich die Sortenliste an.

  • Wählen Sie sich einen „Wunschbaum aus der Liste aus.
  • Schreiben Sie eine verbindliche E-Mail bis 27.09.2025 an folgende Adresse:
    kroemmueller@bergtheim-aktiv.de
    Wichtig sind:
    Name, Adresse, Telefonnummer und Art des gewünschten Baumes.

Wir tätigen eine Sammelbestellung bei einer Baumschule. Im Herbst erhalten sie von uns eine Nachricht wann der Baum wo abgeholt werden kann. Gepflanzt wird in Eigenregie.

Mit der Baumpflanzung leisten Sie auch für die nächsten Generationen einen wichtigen Beitrag zum Klima und Artenschutz.

Aktion „Streuobst für alle“ 2024

Wichtig für alle Hausbesitzer und Gartenfreunde!

Nachdem die Aktion im vergangenen Jahr so großen Anklang gefunden hat, es wurden 80 Streuobstbäume im Gemeindebereich Bergtheim, Dipbach, Opferbaum gepflanzt, gibt es auch in diesem Jahr die Möglichkeit an der Aktion teilzunehmen.

Allgemeine Informationen:

 „Streuobst für alle“ ist ein Projekt vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege.

Der Umweltbeirat Bergtheim unterstützt das Projekt. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Verein Bergtheim- aktiv, die Bürgerinitiative e.V. An der Aktion können sich Haus- und Gartenbesitzer in Bergtheim, Dipbach und Opferbaum beteiligen.

In den letzten Jahrzehnten sind die Streuobstbestände in Bayern leider stark zurückgegangen. Mit der Aktion „Streuobst für alle!“ möchte die Bayerische Staatsregierung diese Entwicklung stoppen und bis zum Jahr 2035 die Pflanzung von einer Million neuer Streuobstbäume fördern.

Was ist Streuobst

Streuobst sind hochstämmige Obstbäume, die – im Gegensatz zu Obstplantagen – verstreut und in größeren Abständen in Gärten, an Ortsrändern, entlang von Wegen und Feldern oder auf einer Wiese in der Landschaft stehen. Die häufigsten Streuobstarten sind Apfel, Birne, Pflaume, Quitte, Walnuss und Wildobst, wie Vogelkirsche, Eberesche oder Speierling.

Hochstämmige Obstgehölze werden bis zu 45 € Bruttokosten pro Baum gefördert. Als Eigenanteil bleiben lediglich die Aufwendungen für (Anbindepfosten, Stammschutz, Wühlmausschutz, etc.)

Das kann gepflanzt wer

  • Kernobst (Apfel und Birne)
  • Steinobst (Pflaume und Kirsche)
  • Walnuss
  • Quitte
  • Wildobst wie Vogelkirsche, Holzapfel, Wildbirne, Eberesche, Speierling, Elsbeere, Maulbeere, Esskastanie, Mispel.

Was nicht gefördert wird

  • Hasel
  • Apfelsorten Akane, Braeburn, Brava, Cox Orange, Elstar, Fuji, Gala, Golden Delicios, Granny Smith, Greenstar, Jonagold, Jonagored, Kanzi, Mairac, Pink Lady, Pinova, Red Delicious, Rubens und Rubinette, die Birnensorte Abate Fetel (= Abbe Fetel) und Dessertnaja
  • Bäume für Erwerbslagen (z.B. bei einer Pflanzdichte von über 100 Obstbäumen je Hektar)
  • Streuobstbäume, die aufgrund von Auflagen (z.B. im Zuge von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) gepflanzt werden müssen.

Möchten Sie gerne einen hochstämmigen Obstbaum im Herbst 2024 in Ihrem Garten pflanzen und diesen finanziert bekommen dann sehen Sie sich das Merkblatt an.

  • Wählen Sie sich einen „Wunschbaum aus der Liste aus.
  • Schreiben Sie eine verbindliche E-Mail bis 27.09.2024 an folgende Adresse:
    kroemmueller@bergtheim-aktiv.de
    Wichtig sind:
    Name, Adresse, Telefonnummer und Art des gewünschten Baumes.

Wir tätigen eine Sammelbestellung bei einer Baumschule. Im Herbst erhalten sie von uns eine Nachricht wann der Baum wo abgeholt werden kann. Gepflanzt wird in Eigenregie.

Mit der Baumpflanzung leisten Sie auch für die nächsten Generationen einen wichtigen Beitrag zum Klima und Artenschutz.